Ein Jahr unterwegs mit der Volare

N 14° 44' W 61° 10'

Tag 204+205: St. Pierre, Martinique

05.02.2012

Am Samstag geht es gleich nach dem Aufstehen an Land – in der Halle neben dem Anlegesteg herrscht bereits buntes Treiben, der Markt ist bereits gut besucht. Vereinzelt gibt es kleine Fische zu kaufen, hauptsächlich aber Obst und Gemüse. Für unser Frühstück haben wir uns diesmal die kleine Bäckerei ausgesucht, die auch frischen Kaffee und Getränke anbietet. Nach dem Frühstück gehen wir zu dem Autoverleih, der nur vormittags geöffnet hat – aber auch hier gibt es keine Autos. Nachdem wir uns am Markt mit frischem Gemüse und Bananen eingedeckt haben, geht es wieder zurück zum Schiff – ein neuerlicher Reparaturversuch des Dingis steht auf dem Programm. Glücklicherweise ist das Wetter besser geworden – es hat seit gestern nicht mehr geregnet, der Mont Pelee hüllt sich aber immer noch in Wolken. Am Nachmittag erfolgt dann der erste Test der Dingi-Flickstelle mit Seifenwasser – diesmal scheint sie zu halten. Später ist dann noch Waschtag geplant – während die Wäsche in der Maschine ist, würden wir gerne in einem Internetcafe ein bisschen Neuigkeiten aus der restlichen Welt abrufen, unser “Only”-Internetanschluss ist hier schrecklich langsam und überdies ja auch recht teuer. Nachdem wir also zwei Waschmaschinen in der Münzwäscherei gefüllt haben, machen wir uns auf die Suche – leider nichts zu finden – wir haben unsere Laptops umsonst mitgenommen. Nachdem wir auf das Freiwerden des Trockners noch warten müssen, ist es schon dunkel, bis wir mit unseren Wäschesäcken (und zwei frischen Baguettes) wieder an Bord sind.

Am Sonntag fahren wir bald nach dem Frühstück mit dem Dingi ans Ufer – diesmal nicht zum Anlegesteg. Am Ufer, direkt gegenüber von unserem Liegeplatz, ist ein kleines Restaurant zu sehen, wo es Internet geben sollte. Das Restaurant ist aber leider geschlossen, aber noch etwas weiter südlich sollte es Internet bei einem anderen Restaurant geben. Wir wandern also ein Stück den Strand entlang dorthin – aber auch dort kein Internet. Nachdem wir in der Nähe der Tankstelle sind, frage ich gleich wegen Gasflaschentausch – das ginge hier. Wir haben zwar erst eine von unseren drei Flaschen geleert, aber wir werden morgen trotzdem die Gelegenheit nützen. Unser Dingi scheint inzwischen auch dicht zu sein, allerdings ist der Vergaser wieder leicht verstopft – muss gereinigt werden. Aber zunächst einmal machen wir uns einen ruhigen, gemütlichen Nachmittag an Bord, beobachten die Schiffe rund um uns – es herrscht reges Kommen und Gehen – gehen schwimmen und lesen in unseren Büchern.

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