Ein Jahr unterwegs mit der Volare

N 16° 12' W 61° 29'

Tag 214+215: Gosier, Pointe a Pitre, Guadeloupe

15.02.2012

Am Dienstag geht es gleich nach dem Mittagessen mit dem Dingi hinüber zu der kleinen, unbewohnten Insel Ilet du Gosier, auf der reger Badebetrieb herrscht. Die Badenden werden mit einer kleinen Fähre von Gosier hinüber und wieder zurück gebracht. Auf der Insel gibt es nur ein kleines Strandrestaurant und den unbewohnten Leuchtturm an der Südspitze. Das Riff auf beiden Seiten der Insel könnte interessant sein – wir haben aber heute noch viel vor, deshalb machen wir nur einen kurzen Spaziergang über die Insel. Nachdem wir wieder an Bord sind, packen wir uns gleich wieder zusammen, um an Land zu fahren und einkaufen zu gehen – auf der Fahrt zum Ufer geht dem Außenborder wieder einmal der Sprit aus, und zurück zum Schiff muss ich daher schwimmen, mit Dingi und Sybille im Schlepptau – gutes Training. Als wir dann endlich wieder an Land sind geht die Sucherei nach einem Supermarkt los. Leider ist der Weg zum nächsten Supermarkt, der auch Obst und Gemüse hat, recht weit, aber wir bekommen eigentlich alles, was wir brauchen. Am Abend fahren wir dann noch einmal an Land – ein nettes Restaurant am Ufer suchen, wo wir uns wieder einmal ein Abendessen gönnen. Erst spät am Abend geht es dann wieder zurück zum Schiff – die Brandung am Ufer ist inzwischen recht kräftig, aber wir kommen ohne Probleme weg.   
      
Am Mittwoch brechen wir bald nach dem Frühstück nach Pointe a Pitre auf, der Wind kommt ziemlich genau von achtern, also wird nur mit der Genua gesegelt – sehr gemütlich. Für die kurze Strecke brauchen wir auch nur eine knappe Stunde, und zum Mittagessen ankern wir bereits vor der Einfahrt zu den Marinas von Pointe a Pitre am Rande der Durchfahrt zwischen den beiden Inselhälften von Guadeloupe. Guadeloupe hat ja ungefähr die Form eines Schmetterlings – in der Mitte beginnt bei Pointe a Pitre eine schmale, seichte Durchfahrt, von der wir noch nicht wissen, ob sie für uns passierbar ist. Nach dem Mittagessen fahren wir mit dem Dingi zu den beiden großen Marinas hinein, um die Gegend ein bisschen zu erforschen. Direkt am Marinagelände gibt es genügend Einkaufsmöglichkeiten und ich besorge gleich einen neuen Kleber für unser Dingi, das noch immer Luft verliert. Sybille findet einen passenden Bikini und macht auch gleich einen Termin bei einem Friseur aus. Im Hafenbüro ist eine sehr freundliche junge Dame, die uns dabei hilft, endlich einen Leihwagen zu bekommen – nach viel herumtelefonieren wird es doch ein eher teurer (aus Gosier), der aber zum Hafenbüro gebracht wird (und hoffentlich auch wieder hier abgeholt wird), wir wollen ja in den nächsten Tagen die Insel ein bisschen erforschen. Zurück an Bord werden wir dann noch von einem nicht weit von uns entfernt liegenden Österreicher besucht, der uns von seinen dreizehn Jahren, die er schon mit dem Schiff unterwegs ist, erzählt.

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Kommentare

bernhard1701 18.02.2012 um 00:47

Schicken Euch Beiden wieder einmal liebe Grüße, wir lesen natürlich immer mit ;)

LG

Bernhard & Brigitte

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